
Am 14. Juni 2026 wurde der Dornerplatz zum ersten Mal zu Notendorf — und die goldene Harmonie wurde gefunden! Rund um die Bühne saßen Kinder, Eltern und Nachbar:innen aus ganz Hernals — und haben mitgesungen, mitgeklatscht und mitgespielt, bis die goldene Harmonie zurück war.
Was an diesem Nachmittag passiert ist
„Geschichten aus Notendorf – Die goldene Harmonie“ ist ein Mitmach-Musikmärchen für die ganze Familie. In der kleinen Stadt Notendorf ist die Musik verstummt: Der Bösewicht Silencio hat alle Klänge mit einem Fluch belegt. Das mutige Mädchen Antonia macht sich auf die Suche — und ohne das Publikum kommt sie nicht weit.
Genau das war der Punkt. Die Kinder waren nicht Zuschauer:innen, sondern Mitwirkende: Sie haben Instrumente ausprobiert, Rhythmen übernommen und an den entscheidenden Stellen die Stimmen gegeben, die Notendorf gefehlt haben. Gespielt wurde live auf Flöte, Klavier, Gitarre, Violine und Violoncello, unter freiem Himmel, bei Eintritt frei.
Die Uraufführung fand bewusst nicht im Konzertsaal statt, sondern mitten im Grätzl — dort, wo die Menschen ohnehin sind. Wer vorbeikam, blieb.

Auf einen Blick
- Sonntag, 14. Juni 2026, 16:00 Uhr
- Dornerplatz, 1170 Wien — im Freien
- Eintritt frei, ohne Anmeldung
- Interaktives Musiktheater für die ganze Familie
- Fünf Musiker:innen live: Flöte, Klavier, Gitarre, Violine, Violoncello
- Text und Musik eigens für dieses Projekt geschrieben
Und danach: Raumvisionen
Um 17:30 Uhr ging der Nachmittag direkt weiter: Die 4. Klasse der Volksschule Kindmanngasse eröffnete im Schaufenster der Genossenschaft morgenrot ihre Ausstellung Visions d'espace.
Die Kinder hatten sich eine einzige Frage gestellt — „Wie wünschst du dir den Dornerplatz?“ — und sie mit Raummodellen, Collagen und Installationen beantwortet. Ein Projekt des OeAD, gemeinsam mit Raumvisionen und dem Verein art.ist.
Merci
Zuerst an euch: an die Kinder, die mitgesungen und mitgespielt haben, an die Familien und an die Nachbar:innen vom Dornerplatz und aus ganz Hernals. Kultur lebt von Menschen, die kommen — an diesem Nachmittag wart ihr die Einwohner:innen von Notendorf.
Und an alle, die diesen Nachmittag möglich gemacht haben:
Künstlerisches Team: Marij Jarm und Tim Jurkovic (Text) · Vaclav Jarm (Übersetzung aus dem Slowenischen) · Nejc Pirnat (Komposition) · Jana Kapcic (Bühnenbild)
Musiker:innen und Darsteller:innen: Konstanca Dyulgerova (Antonia/Klavier) · Anna Lesjak (Jakl/Gitarre) · Eva Strauss (Oma Ema/Erzählerin) · Urban Stanic (Figaro) · Tijana Gajic (Leyla/Flöte) · Emilya Gasparyan (Olivia/Violine) · Gustav Wocher (Oliver/Cello)
Produktion: Tim Jurkovic (Produktionsleitung — und auf der Bühne als Silencio) · Sofija Wagner (Projektkoordination und Design) · Helene Zeppezauer (Presse und Öffentlichkeitsarbeit) · CRF Events (Tontechnik) · Projektleitung: Maria Kosa
Kooperation: Raumvisionen mit Projektleiterin Regina Picker · Verein art.ist · Volksschule Kindmanngasse · Genossenschaft morgenrot · Café IIN
Requisiten: zur Verfügung gestellt vom Burgtheater — herzlichen Dank dafür!
Gefördert von: Stadt Wien — WieNeu+ / Grätzlmarie für Innovative Stadterneuerung, mit dem GB*Stadtteilbüro für die Bezirke 7, 8, 9, 16, 17 und 18 als Ansprechpartner · Bezirksvorstehung Hernals, mit Dank an Elisabeth Mössmer-Cattalini und Julia Healy · OeAD — Agentur für Bildung und Internationalisierung und Bundesministerium für Bildung für das Projekt Raumvisionen
Notendorf existiert, solange es Menschen gibt, die singen, spielen und zuhören.
