
In Notendorf ist die Musik verstummt. Damit sie zurückkehrt, braucht es die Kinder im Publikum — ein interaktives Musiktheater, bei dem nicht zugeschaut, sondern mitgespielt wird.
Die Geschichte
Das mutige Mädchen Antonia reist durch das Dorf Notendorf — einst berühmt für seine Musik, heute unter dem Fluch des Bösewichts Silencio verstummt. Die goldene Harmonie, das Herz der Stadt, ist verloren gegangen.
Gemeinsam mit dem Publikum entdecken die Bewohner:innen Notendorfs die Instrumente neu und bringen das Dorf wieder zum Klingen. Gespielt wird live auf Flöte, Klavier, Gitarre, Violine und Violoncello.
Mitmachen statt zuschauen
Kinder sind hier nicht Publikum, sondern Teil der Aufführung. Sie singen, klatschen, entdecken Instrumente und greifen in die Handlung ein. Es gibt keine falschen Töne und keine Voraussetzungen — mitmachen kann jedes Kind, unabhängig von musikalischer Vorerfahrung.
Das Format ist bewusst niederschwellig angelegt und funktioniert im Freien ebenso wie in Innenräumen: im Schulhof, im Turnsaal, im Gemeindesaal oder auf dem Platz im Grätzl.
Für wen sich das Format eignet
Volksschulen und Kindergärten, Bezirke und Gemeinden, Grätzlfeste und Familienprogramme von Kulturhäusern. Das Stück ist intergenerational angelegt: Es funktioniert für Kinder, ohne die begleitenden Erwachsenen zu langweilen.

Plakat der Uraufführung am Dornerplatz
Das Format auf einen Blick
Genre
Interaktives Mitmach-Musiktheater
Zielgruppe
Kinder und Familien, intergenerational angelegt
Live-Besetzung
Flöte, Klavier, Gitarre, Violine, Violoncello
Spielorte
Innen und im Freien — Turnsaal, Aula, Gemeindesaal, öffentlicher Platz
Sprache
Deutsch
Buchbar
Als Einzelaufführung oder als Teil eines Schulprojekts
Uraufführung und Förderung
Die Uraufführung fand am 14. Juni 2026 am Dornerplatz in Wien-Hernals statt — kostenlos, im öffentlichen Raum und für das gesamte Grätzl zugänglich. Projektleitung: Maria Kosa, Direktorin der International Music Academy.
Gefördert wurde das Projekt im Rahmen von WieNeu+ / Grätzlmarie (Innovative Stadterneuerung Wien) in Zusammenarbeit mit der Gebietsbetreuung Stadterneuerung. Ziel war niederschwellige Musikvermittlung, Inklusion und kulturelle Teilhabe im Grätzl.
Im Anschluss eröffnete die Ausstellung Raumvisionen — ein Projekt der 4. Klasse der Volksschule Kindmanngasse, gefördert vom OeAD und dem Bundesministerium für Bildung, in Kooperation mit der Genossenschaft morgenrot. Die Schüler:innen beantworteten darin die Frage „Wie wünschst du dir den Dornerplatz?“ mit Raummodellen, Collagen und Installationen.
Damit verbindet Notendorf beides: ein künstlerisches Format für Kinder und ein Schulprojekt, das sich in bestehende Förderschienen einfügt.
Bilder: Uraufführung am Dornerplatz, Wien, 14. Juni 2026

